ÜBER MICH

Den Menschen kann man auf verschiedeneWeise helfen. Ich habe mich für einen besonderen Medizinbereich entschieden, für Stomatologie, um dank der neuesten Methoden den Mundhöhlenkrankheiten vorzubeugen, sie zu heilen und die Ästhetik des Lächelns zu verbessern.

Bin ich erfolgreich? Mache ich das gut? Beurteilen Sie das selbst! Aber nichts kommt von selbst. Bevor ich Zahnarzt wurde, habe ich Stomatologie in der medizinischen Abteilung an der Medizinischen Universität in Posen studiert und sie 1997 mit der Note „gut“ abgeschlossen. Ich musste auch ein Berufspraktikum in der Zahnklinik in der Kraszewskiego-Straße in Posen und weitere Berufspraktiken in verschiedenen privaten Zahnarztpraxen machen. Um mich weiter zu entwickeln, habe ich an vielen stomatologischen Tagungen und Messen teilgenommen.

Ich habe einige bedeutende Weiterbildungskurse gemacht, wie: Lasertherapie in der Stomatologie, einen Kurs im System Osteoplant für Anfänger und Fortgeschrittene, Kurse im Bereich der Implantatprothetik, die von der Firma Nobel Biocare, dem Hersteller der Implantate Braenemark, organisiert wurden, Kurse im Bereich der Zahnbettchirurgie und Implantologie, Schulungen im Bereich der stomatologischen Pharmakotherapie, des Schutzes vor Infektionen und des radiologischen Schutzes.

Ich erweitere jeden Tag meine Kenntnisse und verbessere meine Fähigkeiten, auch dank Ihnen. Und dafür bin ich Ihnen sehr dankbar. Es ist mein großes Glück, Sie als Patienten in unserer Zahnklinik zu haben.

Zahnarzt Bartosz Niedziółka www.doktorbart.pl


KONTAKT

Stomatologia Extra-Dent, os. Tysiaclecia 12, www.extra-dent.pl.

Ich lade Sie auch herzlich zu einem persönlichen Kontakt mit mir ein (ich bin immer bis 24 Uhr erreichbar) unter der Telefonnummer: 0048602789712 oder schreiben Sie eine E-Mail an bartosz.niedziolka@wp.pl oder bartek@doktorbart.pl

Dann also auf Wiedersehen
Bartosz Niedziółka



Zahnbehandlung

Prophylaxe zum Schutz vor Karies und Paradontose

Was ist Prophylaxe?

Das Ziel der präventiven Zahnmedizin ist die Vorbeugung vor Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontopathien). Karies und Zahnfleischerkrankungen sind überwiegend verhaltensbedingte und meist selbst zu verantwortende Krankheiten. Sie können durch eine systematische häusliche Mundhygiene und unterstützend durch professionelle Prophylaxe-Maßnahmen in der Zahnarztpraxis vermieden werden.


Zur zahnärztlichen Individualprophylaxe gehören:

• regelmäßige Kontrolluntersuchungen
• Mundhygienestatus
• Aufklärung und Motivation
• Speicheltest
• Professionelle Zahnreinigung
• Lokale Fluoridierung
• Fissurenversiegelung
• Ernahrungsberatung

Diese Maßnahmen sind nicht nur bei Kindern und Jugendlichen notwendig, sondern ebenso im Erwachsenenalter. Auch dann, wenn bereits festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen wird. Der Mundhygienezustand wird mit Indizes (statistischen Messwerten) dokumentiert. Der Erfolg der Prophylaxemaßnahmen ist für Sie und uns bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen überprüfbar.

Die zahnmedizinische Prophylaxe zeigt die größte Effektivität, wenn sie bereits im Säuglingsalter einsetzt. Leider ist es immer noch weit verbreitete Meinung, dass Milchzähne weniger wichtig seien als die bleibenden Zähne. Die Gesundheit der Milchzähne ist nicht nur mitbestimmend für die Gesundheit des bleibenden Gebisses, sondern für die Gesundheit des ganzen Kindes.


Wie funktioniert Air Flow?

Selbst der geübteste Patient ist nie in der Lage, die Zähne 100%ig zu reinigen. So verbleiben Beläge besonders zwischen den Zähnen (interdental), das führt schließlich zu vermehrter Zahnsteinbildung und besonders bei Rauchern zur Bildung von dunklen Belägen und auch zu Mundgeruch. Die meisten Zahncremes, die weißere Zähne versprechen, schleifen den Zahn regelrecht ab. Mit professioneller Zahnreinigung durch den Zahnarzt oder ausgebildetes Fachpersonal lassen sich Beläge mühelos entfernen. Eine gründliche Politur der Zahnoberfläche mit einer anschließenden Fluoridierung mit Hilfe von Pasten, Gelees und Auftragekörpern schließt diese Behandlung ab.
Dies wird mit einem AIR FLOW- Gerät durchgeführt. Ein Pulverwassergemisch wird unter Druckluft ähnlich wie bei einem Kärcher oder beim Sandstrahlen in der Industrie auf die Zähne aufgesprüht, so werden auch hartnäckige Beläge effizient entfernt. Das Ganze dauert etwa 60 Minuten, ist nicht schmerzhaft und wenig kostenintensiv. Bei starker Belagsbildung empfiehlt sich eine vierteljährliche Reinigung und das Ergebnis kann sich sehen lassen!


Aufhellen verfärbter Zähne (Bleaching)

Stark verfärbte und dunkle Zähne erscheinen oft unattraktiv. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, solche Zähne attraktiv (Veneers, Kronen) und zum Zentrum eines strahlenden Lächelns zu machen. Diese beiden Verfahren sind unterschiedlich schonend. Bevorzugt werden sollte die jeweils sanfteste Methode, die das angestrebte Ziel erreichen zu können.
Methode 1 - Diese Art der Zahnaufhellung kann in eigener Anwendung zu Hause durchgeführt werden. Die erforderlichen Materialen bekommen Sie inklusive einer umfassenden Einweisung in Ihrer Zahnarztpraxis. Die Therapiedauer liegt im Regelfall bei ca. 2-3 Wochen.

Und so funktioniert es:

1. Die Zähne werden mit einer Polierpaste gründlich gereinigt.
2. Die Zähne werden für 20 Minuten mit einem Gel beschichtet.
3. Das Gel wird entfernt.
4. Die Zähne werden fluoridiert.


Die Zähne

Eine der wichtigsten Aufgaben der Zähne ist die Kaufunktion. Der Zahn besteht aus Krone, Hals und Wurzel. Die Zahnkrone ragt aus dem Zahnfleisch, sie besteht aus Zahnbein und ist mit Schmelz bedeckt. Der Zahnhals der ebenfalls aus Zahnbein und Schmelz aufgebaut ist und sitzt im Zahnfach des Kieferknochens und wird vom Zahnfleisch umgeben. Die Zahnwurzel sitzt im Zahnfach (Alveole). Das Dentin (Zahnbein) besteht aus einer faserigen verkalkten Grundmasse. Es ist vom Zahnschmelz bedeckt, einer porzellanartigen glatten Masse. Er ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers. Das Zement überzieht die Wurzeloberflächen und ist knochenähnlich. Jeder Zahn hat eine Zahnhöhle (Pulpahöhle), sie enthält das gallertartige Zahnmark (Pulpa). Durch ein Loch an der Spitze der Wurzel treten Nerven und Gefäße in das Zahnmark ein und versorgen so den Zahn. Die Zahnwurzel wird mit der Innenfläche des Zahnfaches (Alveole) durch die Wurzelhaut verbunden. Der Mensch bekommt zweimal im Leben Zähne: das Milchgebiss als Kind (bestehend aus 20 Zähnen) und das bleibende Gebiss (bestehend aus 32 Zähnen). Man unterscheidet 4 Zahnarten nach ihrer Form und Funktion: Schneidezähne, Eckzähne, Vorbackenzähne und Mahlzähne. Die meißelförmigen Schneidezähne dienen zum Abbeißen, die spitzen Eckzähne können die Nahrung zerreißen. Die Backenzähne, auch Prämolaren genannt, folgen. Sie haben eine niedrige, zweihöckrige Krone. Ganz hinten, wo der Kaudruck am höchsten ist, liegen die Mahlzähne, auch Molaren genannt. Sie sind breiter und haben vier- bis fünfhöckrige Kronen. Früher oder später kommt wohl auf jeden von uns das Problem Zahnersatz zu , sei es durch die Erkrankung oder den Verlust eines oder mehrerer Zähne .Die moderne Zahnheilkunde und Zahntechnik bietet hier eine große Palette von Lösungen an, wir wollen Ihnen einige vorstellen.


Füllungen...

An diesem Beispiel wird verdeutlicht, wie der Gesundheitsaspekt und die Ästhetik kombiniert werden können. Dies ist ein mit Amalgam versorgter Unterkiefer einer 21 jährigen Frau. Die schwarzen Amalgamfüllungen sind deutlich sichtbar. Der gleiche Unterkiefer mit Kunststoff-Inlays und Teilkronen versorgt.
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Hier einige Beispiele für den möglichen Zahnersatz:

Kunststoff-Inlays sehen schön aus, sind neu und preiswerter, aber auch nicht optimal haltbar. Galvanisches Inlay, porzellanverblendet mit sichtbarem Goldrand. Die Zahnfurchen sind dunkler gestaltet - wie bei den natürlichen Zähnen des Patienten. Eine gegossene Teilkrone im nicht sichtbaren Bereich ist eine optimale Lösung. Zwei Goldguss Inlays höchster Perfektion. Präziser Randschluss und funktionelle Kauflächen. Ästhetische Maximal-Lösung: Ein vollkeramisches Inlay für Verwöhnte. Zahn - "Ersatz" und natürlicher Zahn sind nicht zu unterscheiden. Die Haltbarkeit ist jedoch geringer als beim Goldinlay und kostet geringfügig mehr.


Twinky Star die lustigbunte Milchzahnfüllung für Ihr Kind.

Twinky Star - das moderne Füllungsmaterial in 7 Farben mit Glitzereffekt hilft Ihren kleinen Kindern, wenn's zum Zahnarzt geht.

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In der Kinderzahnheilkunde werden Sie häufig mit der Situation konfrontiert, dass viele Kinder nervös und ungeduldig sind und Angst vor der Behandlung haben.

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7 attraktive glitzernde Farben sind die Lösung für ungeduldige Kinder. Die Wahl zwischen den Farben Gold, Silber, Blue, Pink, Orange, Grün und Lemon wird alle Kinder begeistern und fördert darüber hinaus die Kooperationsbereitschaft bei der Behandlung.

Sprechen Sie uns einfach auf diese tolle Art der Milchzahnfüllung für Kind an.


Zahnfleischentzündungen (Parodontose)

Durch Zahnbelag (Plaque) bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen sich Keime ansiedeln können. Das Zahnfleisch entzündet sich und bildet sich zurück. Wenn die Entzündung schlimmer wird, dringt sie in die Zahnfleischtaschen ein und befällt auch die Zahnwurzel. Durch verschiedene Ursachen kann es zu einer Entzündung des Zahnfleisches mit Schwellung, Rötung, evtl. bläulicher Verfärbung und Schmerzen kommen. Oft kommt es dabei zu Berührungsempfindlichkeit und erhöhter Blutungsneigung des Zahnfleisches, oder es bilden sich Zahnfleischtaschen aus. Zahnfleischtaschen sind die Vorstufe zur Parodontose, einer Erkrankung mit Zahnfleischrückgang, Zahnlockerung und Kieferknochenschwund, mit einhergehender schmerzhafter Zahnhalsempfindlichkeit.

Häufigste Ursachen
• Zahnstein, Plaque und Karies unter dem Zahnfleischrand (Zahnbelag und Karies)

• Zu harte Zahnbürste
• Schlecht angepasste Prothesen, Zähneknirschen
• Hormonumstellung, z. B. während Schwangerschaft oder Klimakterium
• Stress und Anspannung
• Allergien des Zahnfleisches
• Diabetes, Lebererkrankungen
• Vitamin C-Mangel

Was Sie tun können

• Durch richtige Zahnpflege Zahnbelag, Zahnstein und Karies vorbeugen
• Regelmäßig zum Zahnarzt, um Zahnstein entfernen zu lassen
• Verwendung einer weniger harten Zahnbürste
• Spülung des Zahnfleischs mit desinfizierenden und entzündungshemmenden Lösungen

Wann Sie zum Zahnarzt müssen.

Bei Zahnfleischtaschen oder häufigem Zahnfleischbluten.

Was wir für Sie tun können.

• Die Ursache der Zahnfleischentzündung und des Zahnfleischblutens feststellen
• Zahnstein entfernen und Zahnfleischtaschen reinigen
• Bei ersten Anzeichen einer Parodontose, Behandlungsmaßnahmen einleiten
• Vorbeugung
• Gründliche Reinigung von Zähnen, Zahnzwischenräumen und Zahnfleischtaschen
o Dabei helfen Zahnbürste, Zahnseide und Munddusche
o Auch die dritten Zähne müssen sorgfältig gepflegt werden
• Regelmäßige Zahnarztbesuche zur Kontrolle und Behandlung des Zahnfleisches, um Zahnfleischentzündungen und Parodontose vorzubeugen


Perioglas

Perioglas ist eine mineralische Substanz die Lücken zwischen Zahn und Kiefer füllt, außerdem regt es Kieferknochen zu neuem Wachstum an.


Der Knochenaufbau

Bei fortgeschrittenen Fällen der Parodontose kommt es sehr oft auch zu Knochenverlusten. In diesen Fällen, bei denen schon große Teile des zahntragenden Knochens und der Fasern zerstört sind, muss versucht werden, dieses Gewebe wieder aufzubauen, um dem Zahn die nötige Stabilität zu geben.

Leider ist eine derartige Regeneration von Natur aus nicht gegeben. Unter lokaler Anästhesie ist es heute nach Reinigung der erkrankten Abschnitte möglich, ein Material mit dem Namen PerioGlas einzubringen, das die Neubildung des verlorenen Gewebes anregt. PerioGlas ist ein synthetisches, bioaktives Glas, das aus Silizium, Natrium, Kalzium und Phosphor besteht.
Dieses PerioGlas unterliegt in Verbindung mit Körperflüssigkeit einem Umformungsprozess. Am Ende dieses Prozesses ist PerioGlas in neuen Knochen und neue Fasern umgewandelt. So erhält der betroffene Zahn wieder neuen Halt und Stabilität. Jedoch ist für diese Behandlung eine optimale Mundhygiene wichtigste Bedingung .


Intraorale Kamera

Intraorale Kamera, Digitale Kamera – wozu dienen sie? Damit wir Ihnen einen optimalen Einblick inkl. Photo gewährleisten können, setzten wir eine Intraorale Kamera in unserer Praxis ein. Wir zeigen Ihnen Zähne, Zahnfleisch, Füllungsränder, Kronenränder usw. direkt am Monitor.
Mit dieser Technik haben wir die beste Voraussetzung, um ein erfolgreiches Vorgespräch mit folgender Behandlung durchführen zu können. Sehen Sie Live am Bildschirm die Problemzone oder nehmen Ihr Photo nach der Behandlung einfach mit nach Hause.


Implantate


Die Behandlung mit Zahnimplantaten hat sich in den letzten zehn Jahren durchgesetzt und gilt heute als zuverlässige Therapie bei fehlenden oder verloren gegangenen Zähnen. Zahnimplantate sind künstliche Wurzeln, die vorwiegend in lokaler Betäubung in den Knochen eingebracht werden. Die Einheilung und somit Verankerung moderner Zahnimplantate erfolgt durch direkten Knochenkontakt. Die Grundlage dazu bildet die Osseointegration.

Moderne Zahnimplantate sind schraubenförmig und bestehen aus reinem Titan mit mikrorauer Titanoberfläche. Titan verfügt über gute Materialeigenschaften und zeichnet sich durch hervorragende biologische und biomechanische Verträglichkeit im Körper (Biokompatibilität) aus.

Zahnimplantate müssen wie natürliche Zähne gut gepflegt werden (Zahn- bzw. Mundhygiene): Regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt und der Dentalhygienikerin sind unabdingbar.

Zahnimplantate dienen der Befestigung einzelner Zähne oder Brücken (nicht abnehmbarer Zahnersatz) oder geben Prothesen (abnehmbarer Zahnersatz) einen stabilen Halt.

Indikationen für Zahnimplantate:

• zahnlose Patienten
• teilbezahnte Patienten wie:
     o verkürzte Zahnreihen
     o Einzelzahnlücken



Teilprothese
(www.agz-rnk.de)

Wenn bei Ihnen nach und nach immer wieder Zähne verloren gegangen sind, dann kommt der Moment, in dem nicht mehr genügend Zähne vorhanden sind, um eine Brücke zum Lückenschluss zu verwenden. In diesen Situationen kann eine Teilprothese helfen.
Eine Teilprothese besteht aus einer Prothesenbasis aus Kunststoff und/oder Metall, dem Prothesensattel aus Kunststoff, den Ersatzzähnen und den Halte- und Stützelementen, mit denen die Prothese an den übrigen Zähnen befestigt wird (Abb. 1). Als Prothesenbasis wird der mit der Schleimhaut in Kontakt stehende Anteil der Prothese bezeichnet. Hierzu gehören also die Unterseite des Prothesensattels und im Oberkiefer die Gaumenplatte. Als druckweiterleitender Teil wirkt die Basis dem Einsinken des Sattels in die Schleimhaut entgegen und unterstützt die Stabilisierung der Prothese gegen abziehende oder verschiebende Kräfte beim Sprechen und Kauen. Teilprothesen lassen sich in einer Vielzahl von Konstruktionsmöglichkeiten anfertigen.

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Elemente einer im Modellgussverfahren hergestellten Teilprothese:

1 = Prothesensattel
2 = künstliche Zähne
3 = Verbindungselement
4 = Halteelement
5 = Stützelement









Modellgussprothese
(www.agz-rnk.de)

Die Modellgussprothese ist die Standardversorgung bei teilweisem Zahnverlust. Diese Teilprothese ist ein abnehmbarer Zahnersatz, der über Klammern an den natürlichen Zähnen befestigt wird. Für den Oberkiefer gestaltet man die Basis meist als Platte und im Unterkiefer als Bügel. Zahnfleischfarbene Prothesensättel mit den Ersatzzähnen füllen die Zahnlücken aus.
Um die Haltezähne greifen Klammern mit elastischen Armen, während zusätzliche Stütz- oder Auflageelemente die Prothese auf dem Restgebiss abstützen, um die Kieferkämme vom Druck der aufliegenden Prothese zu entlasten (Abb. 2). Prothesenbasis und Prothesenklammern werden meist in einem Stück aus einer Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierung gegossen.

Abb. 2 Einzelelemente einer Prothesenklammer, bezogen auf den Zahnäquator:

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1 = Klammerauflage
2 = Klammerkörper
3 = Klammerschwanz
4 = Klammerschulter
5 = Klammeroberarm
6 = Klammerunterarm
7 = horizontaler Äquator

Der Zahnersatz soll optimal sitzen. Hebelwirkungen, die die restlichen Zähne schädigen können, sind zu vermeiden. Deshalb kann es vorkommen, dass auch im sichtbaren Bereich auf Klammern nicht verzichtet werden kann. Ein weiterer Nachteil der Modellgussprothese: Die Verankerungszähne können durch die Klammern geschädigt werden. Deshalb ist ein vorheriges Überkronen der Klammerzähne ratsam.
Modellgussprothesen sind leicht zu pflegen und einfach einzugliedern. Außerdem benötigen sie, wenn keine Überkronung der Haltezähne erfolgt, nur wenig Vorarbeit an den vorhandenen Zähnen.


Kombinierter Zahnersatz
(www.agz-rnk.de)

Herausnehmbare Teilprothesen lassen sich nicht nur mit Klammern an den Restzähnen befestigen. Auch an Kronen und Brücken ist eine Verankerung der Prothese möglich. Diese, fest an das Restgebiss gekoppelten Prothesen bezeichnet der Zahnarzt als kombinierten Zahnersatz. Bei dieser Prothesenart dienen Geschiebe, Stege, Druckknöpfe oder Teleskopkronen als Halte- und Stützvorrichtung (Abb. 3). Dadurch werden nicht nur die Haltezähne vor Karies geschützt. Die Zähne werden auch vor einer Lockerung bewahrt, da die Prothese als Schienung des Restgebisses wirkt.

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Teleskopkronen-Prothese/Konuskronen-Prothese
(www.agz-rnk.de)

Mit der aus zwei Hülsen bestehenden Teleskopkrone steht ein einfaches und zugleich stabiles Verankerungssystem für herausnehmbaren Zahnersatz zur Verfügung. Auf den beschliffenen Zähnen werden zunächst Primärkronen, die sogenannten Innenteleskope, befestigt. Über diese Innenkronen wird der abnehmbare Zahnersatz mit den an ihm angebrachten Sekundärkronen (Außenteleskope) befestigt. Der optimale Sitz und der Halt der Prothese wird durch eine auf den hunderstel Millimeter gearbeitete Passgenauigkeit erreicht.
Während früher parallelwandige Teleskopkronen angewendet wurden, gestaltet man heute die Passflächen kegelförmig, weshalb man diese Kronenform als Konuskronen bezeichnet. Vorteil der Konuskronen gegenüber den Teleskopkronen: Die Stärke der Haftreibung hängt bei Konuskronen vom Neigungswinkel der Kronenwände ab und kann dadurch genau festgelegt werden. Da sich zudem der Konuswinkel auch bei einem allmählichen Abrieb der Wandflächen nicht verändert, bleibt die Haftkraft der Konuskronen jahrelang erhalten.

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Steg-Modellgussprothese
(www.agz-rnk.de)

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Modellgussprothese mit Druckknopfanker
(www.agz-rnk.de)

Der Druckknopfanker ist ein weiteres Ankersystem für Modellgussprothesen. Diese Verankerung funktioniert nach dem Druckknopfprinzip. Der Knopf, der meist an einer Krone befestigt ist, rastet in ein ringförmiges Teil, das an der herausnehmbaren Prothese hängt.

Abb. 8 Druckknopfanker
a) Druckknopfanker an Zahnkrone befestigt.
b) Druckknopfanker auf einer Zahnwurzel. Der auf einer Stiftkappe befestigte Kugelanker rastet in einen entsprechend geformten Hohlraum (Matrize) an der Unterseite der Prothese ein.


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